Ressourcen bündeln und sich gemeinsam auf den Weg machen…mit DIRFloortime®

Gemeinsam mit den Kolleg:innen aus der Schule an der Weser haben wir uns auf den Weg gemacht.

DIRFloortime®-Entwicklungsauslöser durch Beziehungsarbeit und Spiel mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit Entwicklungsverzögerungen oder Autismus. Es geht um ein gemeinsames Verstehen von funktionellen emotionalen Entwicklungsstufen (D), das Erfassen des jeweiligen individuellen Profils (I) und der tragenden Beziehung (R).  Kommunikationskreise erweitern über das Folgen der individuellen Stärken und Initiativen des Klienten und somit immer wieder neue Brücken als Interaktionsschleifen schaffen und manchmal auch provozieren. Das klingt so einfach- bedeutet im Alltag allerdings eine hohe Präsenz der Bezugspersonen mit Flexibilität, Aufmerksamkeit für kleine Signale und Einfühlsamkeit. Ziel ist es, Gefühlsregungen als lebendigen Ausdruck von Emotionen erlebbar zu machen. Mut zu fördern und so die Begeisterung für Interaktion bei nonkommunikativen oder nonverbalen Klient:innen zu stärken.

Gerade das Einstufen der emotionalen Entwicklungskompetenzen wird noch eine weitere Vertiefung erfordern. Gleichzeitig über die Impulse der zu begleitenden Klient:innen einen Entwicklungsmoment zu schaffen, der möglichst in die darauffolgende Entwicklungsstufe führt, braucht noch Übung. Hier sind sich alle Teilnehmenden einig.

Vielleicht entsteht über diese gewinnbringende Kooperation noch Vieles mehr- wie z.B. eine Online Supervisionsgruppe DIRFloortime®.

Wir alle haben unsere eigenen Ideen, das Gelernte umzusetzen und zu vertiefen, wir kehren zurück in unterschiedliche Arbeitsumfelde, um jetzt eigene Erfahrungen zu sammeln. Besonders erfreulich ist es, dass DIRFloortime® als methodisches (autismusspezifisches) Instrument unsere grundlegende Haltung, die durch Marte Meo und Low Arousal geprägt ist, ergänzt.

Geleitet und gelenkt von der Motivation und dem tatsächlich Erlebten: „Wenn du ein Kind anders siehst, dann siehst du ein anderes Kind“ Stuart Shanker (dem Begründer der Self Reg Methode). Es geht um unsere eigene Haltung, wenn wir Menschen im pädagogischen Kontext begegnen, die uns herausfordern. Es geht nicht um die Bewertung von Verhalten, sondern viel eher um das Verstehen wollen, was „dahinter steckt“.

Herzlichen Dank an die gute Kooperation, das befruchtenden Miteinander und einen großen Applaus für eine hochkarätige Referentin Ilaria Acerbi.

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